Beste Ansicht: Internet Explorer 5.x mit Bildschirmeinstellung: 800 x 600 - zur weiteren Navigation: Hyperlinks anklicken - letzte Aktualisierung: 24. Juli 2004 © Frank Raendchen, 2004

 

 

18. Juli - 14. September 2004

 

ohne Ende, skulpturale Installation

Julia Münz, Hamburg

Zur diesjährigen Sommerausstellung von OHa-Kunst verwandelt die junge Hamburgerin Julia Münz den ersten Stock des Wasserturms in Eutin in die Abspielstelle einer altertümlichen optischen Maschine. Zwischen den silbrig glänzenden Fallrohren installiert sie einen Fluss der Bilder, einen Riesenloop, eine gezeichnete, wahlweise auf- oder absteigende Bilderfolge, die sich die Betrachter in selbst gewählter Kurbel-Geschwindigkeit zu einem eigenen Film zusammenschauen können. Dabei bleibt offen, ob so eine eher abstrakte Bilderfolge erlebt wird oder eine eigene Story entsteht. Jedenfalls müssen die Betrachter die mechanische Apparatur selbst in Gang setzen. Denn ebenso wichtig wie der gezeichnete Inhalt und die inszenierte Form ist Julia Münz die spielerische Interaktion des Publikums mit den Arbeiten. Bisher waren das vor allem alte Koffer, Sideboards und Bilderwagen mit mehr oder weniger direkt sichtbaren Bildfilmen. Diese werden durch Kurbeln oder durch die Kraftübertragung durch das Rollen der Objekte voranbewegt; oft ist es dabei notwendig, dass zwei Personen zusammenarbeiten. Drei Geschichten überlagern sich so: Die von der Künstlerin gezeichnete, die den alten Objekten eingeschriebene und die von den Benutzern ausagierte.

Julia Münz wurde 1977 in Köln geboren.

Sie studierte in Leipzig an der Hochschule für Graphik und Buchkunst

und an der Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Gestaltung. (Diplom 2004)

 

 

 

 

 

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